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International Wildlife Protection - Stopp dem Wildtierhandel

Name des Projektes: International Wildlife Protection - Stopp dem Wildtierhandel
Land: Afrika und Asien
Ort: verschiedenen Orte
Verantwortliche Organisation: STIFTUNG FUER DAS TIER IM RECHT
Projekt Gesamtbudget: 150000 CHF
Gewünschter Beitrag: 80000 CHF
Anfang des Projektes: 2016
Ende des Projektes: offen

Der internationale Handel mit exotischen Wildtieren und die damit verbundene Plünderung der Natur stellen eine der grössten Bedrohungen für die Artenvielfalt dar. Für die Herstellung von Luxusgütern, Delikatessen und angeblichen Heilmitteln sowie für den Heimtiermarkt und die Unterhaltungsindustrie werden jedes Jahr Millionen von Wildtieren in ihren Ursprungsländern gefangen oder getötet. Das ungeheure Ausmass des illegalen Wildtierhandels zeigt, dass die bisher eingeleiteten Massnahmen zu deren Bekämpfung unzureichend sind und das Überleben der teilweise stark bedrohten Arten nicht sichern können. Es bedarf daher eines konsequenteren Handelns auf internationaler und nationaler Ebene. Aber auch der legale Wildtierhandel ist aus Tier- und Artenschutzsicht höchst problematisch. Er spielt für die Schweiz eine grosse Rolle, da sie unter allen Mitgliedsstaaten des für den Artenhandel massgebenden internationalen Handelsabkommens CITES die meisten Handels-Genehmigungen ausstellt. Verantwortlich für die konstant hohen Handelszahlen sind verschiedene in der Schweiz angesiedelte Industriezweige, etwa die Pharma-, Uhren- und Luxusgüterindustrie. 

Hier möchte die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) mit ihrem rechtspolitischen Engagement – zunächst mit Fokus auf der Schweiz – ansetzen und solide Grundlagen für tierfreundliche Gesetze sowie Instrumente für deren konsequenten Vollzug schaffen. Ziel ist eine grundlegende und nachhaltige Verbesserung, die bei der Ursache ansetzt. Es ist wichtig, dass Zielländer wie die Schweiz eine Vorbildfunktion übernehmen. 

Langfristiges Ziel, neben der Einbringung einzelner Vorstösse in das Schweizer Parlament, ist der Aufbau einer Fachstelle zu Fragen im Bereich des internationalen Wildtierhandels. Die TIR ist der Auffassung, dass das Konzept des Schutzes der Artenvielfalt durch die Nutzung von Wildtieren gerade in der Schweiz zu wenig hinterfragt wird. Durch solide Grundlagenarbeit soll Druck auf die Schweizer Entscheidungsträger ausgeübt werden, Gesetze zum Schutz von gehandelten Wildtieren zu verschärfen und handelsrestriktivere Massnahmen auf internationalen Konferenzen zu vertreten. Dafür arbeitet die TIR mit Politkern, Behörden und anderen gleichgesinnten Organisationen zusammen. 

Seit 2016 befasst sich die TIR intensiv mit den globalen Themen Wilderei und Handel mit Wildtieren und Wildtierprodukten. Anstoss für dieses Engagement waren Abklärungen in Kenia und Simbabwe im Jahr 2015, wo Gespräche mit Staatsanwälten, Juristen, afrikanischen Natur- und Wildtierorganisationen, Rangern und Artenschützern den dringenden Handlungsbedarf aufzeigten. Die anschliessende Recherchearbeit in der Schweiz ergab, dass zahlreiche Gesetzeslücken und Vollzugsdefizite auf nationaler und internationaler Ebene den illegalen Handel mit Wildtieren begünstigen. 

Die TIR konzentriert sich seit über 20 Jahren auf rechtliche Aspekte und hat sich mit ihrer juristischen Grundlagenarbeit, ihrer umfangreichen publizistischen Tätigkeit und ihrem umfassenden Dienstleistungsangebot über die Grenzen hinaus als Kompetenzzentrum für das Tier im Recht, Ethik und Gesellschaft etabliert. Die Anerkennung im In- und Ausland, sowie die internationale Vernetzung sind wichtige Stützen, um dieses globale Projekt voranzutreiben. Dieses solide Fundament ist die ideale Ausgangslage für den Aufbau des Kompetenzzentrums "International Wildlife Protection".

Diese Ressourcen will die TIR nun auch für den Schutz von gefährdeten Wildtieren einsetzen. Angesichts des dramatischen Artensterbens ist es höchste Zeit, dieses rechtliche Know-how auch in diesem Bereich unterstützend anzubieten

Ziel:

Ziel der TIR-Bemühungen ist es, das Ausmass der Problematik und ihre schwerwiegenden Auswirkungen aufzuzeigen und auch in den Zielländern auf politischer, gesetzlicher und öffentlicher Ebene stärker zu thematisieren. Der illegale Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten gehört heute nach dem Waffen-, Menschen- und Drogenhandel zu den lukrativsten kriminellen Aktivitäten weltweit. 

Die TIR baut derzeit eine verlässliche Auskunftsstelle zum Thema "International Wildlife Protection" für Politik, Medien, andere Organisationen, Behörden und die Öffentlichkeit auf, und erarbeitet praxistaugliche Verbesserungsvorschläge, um diese in Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Organisationen und Politikern in die Gesetzgebung einfliessen zu lassen. Die Bündelung der Kräfte und ein starkes Netzwerk sind notwendig, um gemeinsam mehr für den Schutz gefährdeter Wildtierarten zu erreichen. Gleichzeitig möchte die TIR die Öffentlichkeit für ihre grosse Verantwortung gegenüber Wildtieren unter Tier- und Artenschutzgesichtspunkten sensibilisieren und ein Umdenken bewirken.

Informations-Formular

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