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Mädchenbeschneidung

Name des Projektes: Mädchenbeschneidung
Land: Mali und Tansania
Ort: diverse Ort
Verantwortliche Organisation: World Vision
Projekt Gesamtbudget: offen
Gewünschter Beitrag: jeder Betrag ist willkommen
Anfang des Projektes: 2009
Ende des Projektes: 2012

Die Mädchenbeschneidung ist eine grausame Realität. Rund 94 Prozent aller Mädchen in Mali und 18 Prozent in Tansania.

 Das international mittlerweile als Menschenrechtsverletzung geächtete Ritual wird trotz gesetzlichen Verboten noch rege praktiziert. Bei der Beschneidung (Female Genital Mutilation, FGM) wird die Klitoris entfernt, zum Teil mitsamt den Schamlippen: Es ist ein schrecklicher Gewaltakt an Mädchen. Nicht selten überleben die vier- bis zwölfjährigen Mädchen diese Tortur nicht. Doch selbst wenn sie überleben, bleiben körperliche und seelische Wunden: Infektionen, Schmerzen und Narben begleiten sie ein Leben lang.

 Häufig gilt die Beschneidung als Basis für eine Verheiratung junger Mädchen. Eine Eheschliessung mit elf oder zwölf Jahren ist daher keine Seltenheit. Mit Beginn der Ehe müssen die Pflichten einer Ehefrau erfüllt werden. Die Mädchen haben somit keine Möglichkeit mehr, die Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen.

In den Projekten von World Vision setzt man sich für die Mädchen ein und versucht, mittels Aufklärung ein Umdenken in der Bevölkerung zu erwirken.

Ziel:

Ziel ist die Bevölkerung aufzuklären um ein Umdenken in der gesamten Bevölkerung zu bewirken.

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