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Hilfe zur Selbsthilfe für Teppichknüpferinnen

Name des Projektes: Hilfe zur Selbsthilfe für Teppichknüpferinnen
Land: Pakistan
Ort: Dörfer der Region Punjab
Verantwortliche Organisation: Label STEP
Projekt Gesamtbudget: CHF 60000.--
Gewünschter Beitrag: ab CHF 50.--
Anfang des Projektes: 2005
Ende des Projektes: offen

Projektbeschreibung:

Wie in vielen anderen Herstellungsregionen werden Teppiche auch in Pakistan vor allem in Heimarbeit geknüpft. Label STEP hat mit in einem Pilotprojekt Methoden entwickelt, um nicht nur möglichst viele Knüpferinnen in ihren eigenen vier Wänden vom fairen Handel profitieren zu lassen, sondern sie auch zu befähigen, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern.

„Ich knüpfe schon seit Jahrzehnten Teppiche. Ich liebe sowohl die Arbeit als auch die wunderschönen Muster und Farben. Aber bis jetzt war mein Lohn leider sehr tief. Doch seit sich die Knüpferinnen in meinem Dorf vor drei Jahren in einem Komitee zusammengeschlossen haben, verdiene ich 40 Prozent mehr!" sagt die Teppichknüpferin Safia. Seit es in ihrem Dorf ein lokales Unterstützungskomitee gibt, hat sich vieles zum Besseren gewendet für die Teppichknüpferinnen: Sie erhalten höhere Löhne, haben viel über Sicherheit am Arbeitsplatz gelernt wie auch über ihre Rechte und Möglichkeiten. Seit sie sich zusammengeschlossen haben, sind sie in einer besseren Position, um gegenüber ihren Auftraggebern bessere Konditionen durchzusetzen.

Wissen vermitteln, Frauen stärken

Das Projekt wird in 50 Dörfern der Provinz Punjab durchgeführt. In jedem Dorf wurde ein Unterstützungskomitee gegründet, in dem neben Knüpferinnen und weiteren Vertretern der Teppichbranche auch lokale Behörden und Politiker, Lehrerinnen und Dorfärzte etc. vertreten sind. Label STEP lädt Mitglieder der Komitees zu Workshops ein, wo sie in Menschen-, Arbeits- und Kinderrechten unterrichtet werden, Informationen zur Sicherheit und Hygiene am Arbeitsplatz erhalten, für Umweltthemen sensibilisiert und zu den Grundsätzen des fairen Handels geschult werden. Zurück in ihren Dörfern geben die Workshopteilnehmer ihr Wissen an die ganze Gemeinde weiter. In Pakistan werden Teppiche überwiegend von Frauen geknüpft - dementsprechend liegt der Frauenanteil auch in den Workshops bei rund 70 %.

Obwohl sich das Projekt noch in einer Pilotphase befindet, sind die Erfolge bereits beachtlich: Rund 4'000 Teppichknüpferinnen und Knüpfer in den 50 Dörfern profitieren von den Verbesserungen. Hunderte haben eine Erhöhung ihrer Löhne erreicht. Vielerorts ist es durch das gemeinsame Auftreten gelungen, lokale Ressourcen zu mobilisieren, etwa in den Bereichen kostenlose Gesundheitsversorgung oder Zugang zu Mikrokrediten. Neben materiellen Fortschritten ist vor allem eine Stärkung der Knüpferinnen feststellbar, die Situation der Frauen hat sich entscheidend verbessert, seit sie über Ihre Rechte und Möglichkeiten informiert wurden und sich gemeinsam organisieren können. Aus allen beteiligten Dörfern treffen zahlreiche Berichte wie derjenige von Safia ein: Die Frauen sind ihren Auftraggebern nicht mehr ausgeliefert und können aus einer neu gewonnen Position der Stärke bessere Löhne und Bedingungen aushandeln.

Ihre Spende hilft, das ermutigende Projekt weiterzuführen und auf weitere Teppichherstellungsgebiete auszudehnen.

Ziel:

Bessere Löhne, Arbeits- und Lebensbedingungen für pakistanische Teppichknüpferinnen.

Hilfe zur Selbsthilfe: Menschen unterstützen, Ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen zu können.

Informations-Formular

Ich interessiere mich für das Projekt: Hilfe zur Selbsthilfe für Teppichknüpferinnen
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