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Bekämpfung der weiblichen Genitalbeschneidung

Name des Projektes: Bekämpfung der weiblichen Genitalbeschneidung
Land: Eritrea
Ort: Afabeet und Nakfa
Verantwortliche Organisation: SWISS SUPPORT COMMITTEE FOR ERITREA
Projekt Gesamtbudget: CHF 470585.--
Gewünschter Beitrag: CHF 65000.--
Anfang des Projektes: Juli 2008
Ende des Projektes: Mai 2010

Weltweit sind 3 Millionen Mädchen pro Jahr der Gefahr genitaler Beschneidung ausgesetzt. Ungefähr 100 bis 140 Millionen Mädchen und Frauen in der Welt sind genital verstümmelt. Eritrea gehört zu den Ländern, die den höchsten Anteil weiblicher Genitalbeschneidung (FGM) am Horn von Afrika haben: Djibouti und Somalia haben den höchsten Anteil (98%), gefolgt vom Sudan (90%), Eritrea (86%), Ägypten (85-95%), Äthiopien (70 - 90%) und Kenia (50%). Frauen und Mädchen, die der Genitalbeschneidung ausgesetzt sind, erfahren Schmerz, Traumatisierung und häufig ernste physische Komplikationen, zum Beispiel Blutungen, Infektionen oder sogar den Tod. Die langfristigen, physischen Folgen sind zahlreich, und es scheint wesentliche psychologische Auswirkungen auf das weibliche Selbstwertgefühl und Sexualleben zu geben. Bei denjenigen, die die radikalste Form weiblicher Genitalbeschneidung erlitten haben, die Infibulation, wiederholt sich das Trauma der Verstümmelung bei jeder Entbindung. Obwohl die Verbreitung in Eritreas Hauptstadt Asmara niedriger ist, besteht kein merklicher Unterschied zwischen ländlichen und urbanen Gegenden. Die Praxis geht einher mit Bildung und Wohlstand. Jene mit höherer Bildung und Wohlstand neigen dazu, ihre Töchter nicht bescheiden zu lassen. Fast alle Beschneidungen werden von traditionellen Beschneiderinnen vorgenommen. In den meisten Studien, die in Eritrea durchgeführt wurden, äußern die geistlichen Führer, dass weder im Islam noch im Christentum weibliche Beschneidung eine religiöse Pflicht ist. Im Laufe der Jahre wuchs die Besorgnis der Politik sowie der Entscheidungsträger und der medizinischen Fachkräfte bezüglich der Folgen weiblicher Genitalbeschneidung. Das Wissen um die Größe des Problems und die Besorgnis von Aktivistinnen sowie der nationalen Vereinigung eritreischer Frauen führte dazu, der Problematik immer höchste Priorität auf der politischen Tagesordnung einzuräumen und schlussendlich zu einem generellen Verbot im Jahr 2007.

Ziel:

Die Bekämpfung weiblicher Genitalbeschneidung ist institutionalisiert, dadurch nimmt die Beschneidungsrate ab und die Gesundheit und Lebensqualität von Frauen und Mädchen zu.

Erweiterung der Kompetenzen der Schlüsselpersonen der Gemeinden, um ein Verbot der Praxis weiblicher Genitalbeschneidung durchzusetzen.

Erweiterung des Wissens der Mitarbeiter des Gesundheitswesens zur weiblichen Genitalbeschneidung.

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